Verstopfung
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Ein Drittel aller werdenden Mütter leiden zu Beginn der Schwangerschaft unter Verstopfung. Das Hormon Progesteron lässt die Darmmuskulatur erschlaffen. Das führt dazu, dass die Darmtätigkeit langsamer wird. Die sich vergrössernde Gebärmutter kann die Tätigkeit des Darmes ebenfalls bremsen.
Dieser natürliche Vorgang schafft optimale Bedingungen für das Kind. Die entspannte Muskulatur schützt das Kind in der Gebärmutter, und durch die Verlangsamung der Darmpassage werden die Nährstoffe, die jetzt ja auch das Kind versorgen müssen, besser aufgenommen.
Abführmittel, auch pflanzliche wie beispielsweise Aloe oder Sennesblätter, dürfen während der Schwangerschaft nicht verwendet werden, da sie Wehen auslösen können. Homöopathische Arzneimittel wirken auf einer völlig anderen Ebene und sind auch während der Schwangerschaft unproblematisch.
Ernährung
Eine ballaststoffreiche Nahrung mit Vollkornprodukten, Gemüse und Obst sowie 2 bis 3 Liter Flüssigkeit täglich sind die wichtigsten Massnahmen, um einer Verstopfung vorzubeugen. Guar Granulat oder Naturjoghurt mit Leinsamen und Weizenkleie, Molke und Kefir können die Darmtätigkeit ebenfalls verbessern. Stopfend wirken Schokolade, Bananen und Reis.
Naturtrüber Apfelsaft trinken oder täglich zwei Äpfel essen fördert die Verdauung. Grund dafür ist der im Apfel enthaltene Ballaststoff Pektin.
